Kurz und knapp
Für einen Anbau in Fertigbauweise fallen 2026 rund 60.000 € (20 m², einfacher Wohnraum-Anbau) bis 240.000 € (60 m², zweigeschossig mit Bad und Premium-Ausstattung) an, ohne Baunebenkosten. Je Quadratmeter bewegen sich die Kosten zwischen 2.500 € und 4.000 € — etwas über dem Neubau-Niveau, da Anschluss ans Bestandshaus, Fundament und Übergänge aufwendiger ausfallen. Der große Pluspunkt der Fertigbauweise: Die Module entstehen im Werk, die Montage am Haus dauert nur 1 bis 3 Tage, und die Wohnqualität im Bestand bleibt während der Bauzeit weitgehend erhalten. Ein Anbau ist fast immer genehmigungspflichtig — Bebauungsplan, Abstandsflächen und Statik des Bestandshauses sollten Sie vorab prüfen lassen.
Was ein Anbau kostet – der Überblick
Beim Anbau macht sich eine saubere Kalkulation vor allem beim Preis bezahlt: Ein verbindlicher Festpreis bewahrt vor bösen Überraschungen, eine straff geplante Bauzeit senkt die Zwischenfinanzierungskosten und ein hoher Energiestandard verschafft Ihnen 2026 den Zugang zur KfW-Förderung. Genau diese drei Hebel halten die Kalkulation planbar.
In massiver Bauweise entsteht der Rohbau Stein auf Stein direkt auf der Baustelle – das sorgt für hohe Speichermasse und guten Schallschutz. Wer eine besonders kurze Bauzeit sucht, findet als Alternative die werkseitig vorgefertigte Fertigbauweise; welcher Weg günstiger ist, hängt vom Anbieter, der Ausstattung und der Region ab.
Das spricht preislich dafür
- Verbindlicher Festpreis – von Beginn an kalkulierbar
- Kurze Bauzeit reduziert die Zwischenfinanzierung
- Hoher Energiestandard verschafft KfW-Förderung
- Preis über die Ausbaustufe gezielt regelbar
Das lässt den Preis steigen
- Gehobene Bemusterung kann den m²-Preis deutlich anheben
- Grundstück und Baunebenkosten fallen stets zusätzlich an
- Nachträgliche Grundrissänderungen kosten viel
Quadratmeterkosten und Gesamtpreis 2026 einordnen
Der Preis für ein Anbau-Projekt in Fertigbauweise richtet sich vor allem nach Fläche, Ausstattung und Nutzungsanforderungen. Ab 60.000 € ist ein realistischer Startpreis für die Basisausführung (Stand: 2026).
Kalkulieren Sie zusätzlich zum reinen Hauspreis die Baunebenkosten (rund 15–20 % der Bausumme), Erdarbeiten und einen Puffer ein. Mit unserem Kostenrechner bestimmen Sie Ihren individuellen Gesamtpreis. Wie jeder Preisfaktor wirkt, zeigt die Seite Hauspreise 2026.
Für einen Anbau in Fertigbauweise rechnen Sie 2026 mit 60.000 € bis 240.000 € — je nach Fläche, Geschosszahl und Ausstattung. Am günstigsten sind Wohnraummodule ohne Wasseranschluss; Anbauten mit Küche oder Bad liegen wegen der Installationen deutlich darüber. Die folgende Tabelle zeigt realistische Preisspannen nach Anbaufläche:
| Anbaufläche | Wohnraum (ohne Bad) | Mit Bad/Küche | Zweigeschossig |
|---|---|---|---|
| 20 m² | 60.000 – 75.000 € | 78.000 – 95.000 € | 95.000 – 115.000 € |
| 30 m² | 78.000 – 98.000 € | 100.000 – 125.000 € | 125.000 – 150.000 € |
| 40 m² | 96.000 – 122.000 € | 125.000 – 155.000 € | 155.000 – 185.000 € |
| 60 m² | 132.000 – 168.000 € | 170.000 – 205.000 € | 205.000 – 240.000 € |
Hinzu kommen Baunebenkosten von 10 bis 15 Prozent (Architekt/Statiker für den Bestand, Baugenehmigung, Anschlussarbeiten) sowie unter Umständen Durchbruch und Umbau der Anschlusswand im Bestandshaus (5.000 bis 15.000 €). In fast allen Bundesländern ist ein Anbau genehmigungspflichtig — kalkulieren Sie 2 bis 4 Monate für das Verfahren ein. Stand 2026.


