Zum Inhalt springen
Amtliche Zeitreihe bis November 2024 · Abruf: August 2026

Baupreise aktuell: Baupreisindex für Wohngebäude im Überblick

Wie stark sind die Baukosten für Neubau-Wohngebäude gestiegen? Diese Seite führt die amtliche Zeitreihe des Statistischen Bundesamtes (Destatis) fort – Indexwerte auf Basis 2021 = 100 und die Veränderung gegenüber dem Vorjahr, nachprüfbar und quartalsweise ergänzt.

Redaktion 1Massivhaus, Stand: August 2026

Wie schlagen die aktuellen Baupreise auf Ihr Vorhaben durch? Geprüfte Herstellerangebote helfen bei der Einordnung.

Kostenlose Angebote anfordern
Kurzantwort

Wo steht der Baupreisindex?

Der amtliche Baupreisindex für Wohngebäude (Neubau, konventionelle Bauart, Basis 2021 = 100) lag zuletzt bei 128,5 Punkten im November 2024 – rund 15,1 Prozent über dem Wert von Februar 2022 (111,6). Der starke Anstieg von 2022 hat sich seit 2023 auf niedrige einstellige Jahresraten verflacht. Die Tabelle führt die amtlichen Quartalswerte bis November 2024; neuere Meldungen ergänzen wir erst nach redaktioneller Prüfung der Originalquelle. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), abgerufen 12.08.2026. Stand 2026.

Liniendiagramm des amtlichen Baupreisindex für Wohngebäude, das von Anfang 2022 bis Ende 2024 von rund 112 auf gut 128 Punkte steigt.
Verlauf des amtlichen Baupreisindex für Wohngebäude (Basis 2021 = 100). Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), abgerufen 12.08.2026.

Baupreisindex Wohngebäude: die amtliche Zeitreihe

Die Tabelle zeigt die vierteljährlichen Indexwerte für den Neubau von Wohngebäuden in konventioneller Bauart (Basis 2021 = 100) sowie die Veränderung gegenüber demselben Berichtsmonat des Vorjahres. Es handelt sich um amtliche Werte, keine Schätzungen.

QuartalBerichtsmonatIndex (2021 = 100)Veränderung ggü. VorjahrQuelle
Q1 2022Februar 2022111,6Destatis
Q2 2022Mai 2022116,5Destatis
Q3 2022August 2022118,9Destatis
Q4 2022November 2022118,7Destatis
Q1 2023Februar 2023119,9+7,4 %Destatis
Q2 2023Mai 2023121,4+4,2 %Destatis
Q3 2023August 2023122,2+2,8 %Destatis
Q4 2023November 2023123,4+4,0 %Destatis
Q1 2024Februar 2024124,6+3,9 %Destatis
Q2 2024Mai 2024125,6+3,5 %Destatis
Q3 2024August 2024127,5+4,3 %Destatis
Q4 2024November 2024128,5+4,1 %Destatis

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Baupreisindex Wohngebäude (Neubau, konventionelle Bauart), abgerufen 12.08.2026: destatis.de – Baupreise (abgerufen 12.08.2026). Die Reihe wird nach jeder neuen amtlichen Quartalsmeldung ergänzt. Ein „—" steht für Quartale, zu denen kein amtlicher Vorjahresvergleich in dieser Reihe geführt wird.

Kurzantwort

Der Index stieg von 111,6 Punkten (Februar 2022) auf 128,5 Punkte (November 2024), also um rund 15,1 Prozent. Seit 2023 liegen die Jahresraten im niedrigen einstelligen Bereich (zuletzt +4,1 %). Die Werte stammen unverändert von Destatis, abgerufen 12.08.2026. Stand 2026.

Was die Baupreise für Bauherren bedeuten

Ein Beratungsgespräch zu Fertighauspreisen, bei dem Angebote und Kostenaufstellungen am Tisch verglichen werden.

Der Baupreisindex beantwortet eine konkrete Frage: Wie teuer ist eine gleichbleibende Bauleistung heute im Vergleich zu 2021? Der kräftige Sprung des Jahres 2022 ging auf Material- und Energiepreise zurück; seither hat sich der Anstieg spürbar beruhigt. Von Februar 2022 bis November 2024 summiert sich das Plus auf rund 15,1 Prozent. Wichtig ist: Der Index misst die Preisdynamik der Bauleistung insgesamt, nicht den Preis Ihres konkreten Hauses.

Für Ihre eigene Kalkulation zählt deshalb weniger der einzelne Indexpunkt als die Größenordnung. Als Richtwert unserer Redaktion – getrennt vom amtlichen Index ausgewiesen – liegen schlüsselfertige Massivhäuser 2026 typischerweise bei 2.000 bis 3.200 €/m². Diese Spanne verwenden wir durchgehend in unseren Kostenseiten wie den Hausbau-Kosten und den Fertighaus-Preisen. Wo Ihr Vorhaben innerhalb der Spanne landet, entscheiden Bauweise, Ausstattung, Region und Ausbaustufe.

Ein steigender Baupreisindex heißt nicht automatisch, dass Ihr Angebot im gleichen Tempo teurer wird. Hersteller kalkulieren mit eigenen Einkaufskonditionen, Serienvorteilen und Ausstattungspaketen. Genau deshalb lohnt der Vergleich mehrerer geprüfter Angebote: Er zeigt, wie sich die allgemeine Preisentwicklung im konkreten Fall niederschlägt – und wo Spielraum besteht. Der Index dient dabei als Hintergrundfolie, das schriftliche Angebot als Entscheidungsgrundlage.

Und eine Grenze bleibt bewusst bestehen: Der Baupreisindex ist rückblickend und keine Prognose. Er sagt nichts darüber aus, wie sich die Preise in den kommenden Quartalen entwickeln. Wer heute plant, sollte die aktuelle Größenordnung kennen, sich aber nicht auf eine erhoffte Trendrichtung verlassen. Diese Seite ergänzen wir daher nach jeder neuen amtlichen Meldung um das jeweils neue Quartal, damit die Reihe belastbar bleibt.

Kurzantwort

Der Index zeigt den Bauleistungs-Trend, nicht Ihren Hauspreis. Als Richtwert der Redaktion (getrennt vom amtlichen Index) kosten schlüsselfertige Massivhäuser 2026 rund 2.000 bis 3.200 €/m²; der konkrete Platz in dieser Spanne hängt von Bauweise, Ausstattung und Region ab. Prognosen lässt der Index nicht zu. Stand 2026.

Baupreise mit echten Angeboten einordnen

  • Kostenlos & unverbindlich
  • SSL-verschlüsselt
  • Antwort in 24 h
Schritt 1 von 4 · nur noch rund 20 Sekunden bis zu Ihrem PreisBaupreisindex 128,5 (November 2024) · Stand 2026

Welcher Massivhaus-Typ passt zu Ihren Vorstellungen?

Persönliche Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden

Häufige Fragen zum Baupreisindex für Wohngebäude

Antworten zu Aussagekraft, Datenquelle und Aktualisierung des amtlichen Baupreisindex – mit Einordnung für die eigene Baukalkulation.

Was ist der Baupreisindex für Wohngebäude?
Der Baupreisindex misst, wie sich die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in konventioneller Bauart in Deutschland entwickeln. Das Statistische Bundesamt (Destatis) erhebt ihn vierteljährlich für die Berichtsmonate Februar, Mai, August und November mit dem Basisjahr 2021 = 100. Ein Indexstand von 128,5 Punkten (November 2024) bedeutet, dass die Bauleistung rund 29 Prozent teurer ist als 2021. Stand 2026.
Wie stark sind die Baupreise seit 2022 gestiegen?
Von Februar 2022 bis November 2024 kletterte der amtliche Baupreisindex für Wohngebäude von 111,6 auf 128,5 Punkte – ein Plus von rund 15,1 Prozent. Den kräftigsten Schub gab es 2022 durch Material- und Energiekosten; seit 2023 verlaufen die Jahresraten flacher im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Quelle: Statistisches Bundesamt, abgerufen 12.08.2026.
Was bedeutet die Basis 2021 = 100 konkret?
Das Basisjahr 2021 dient als Bezugspunkt und ist auf 100 Punkte normiert. Jeder spätere Wert zeigt die prozentuale Preisveränderung gegenüber diesem Ausgangsjahr. Ein Index von 125 Punkten entspricht also einem Anstieg von 25 Prozent gegenüber 2021. Der Index misst die reine Preisentwicklung einer gleichbleibenden Bauleistung und nicht den Preis eines konkreten Hauses. Stand 2026.
Wie oft wird der Baupreisindex veröffentlicht?
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht den Baupreisindex viermal im Jahr, jeweils rund sechs Wochen nach den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November. Die Ergebnisse erscheinen als Pressemitteilung und in der GENESIS-Datenbank (Tabelle 61261). Unsere Zeitreihe auf dieser Seite wird nach jeder amtlichen Meldung um das neue Quartal ergänzt. Stand 2026.
Bedeutet ein steigender Baupreisindex, dass mein Haus teurer wird?
Nicht zwangsläufig eins zu eins. Der Index beschreibt den allgemeinen Preistrend der Bauleistung, nicht Ihr individuelles Angebot. Ihr Hauspreis hängt zusätzlich von Bauweise, Ausstattung, Region und Anbieter ab. Als Orientierung liegen schlüsselfertige Massivhäuser 2026 typischerweise bei 2.000 bis 3.200 €/m² (eigener Richtwert der Redaktion, nicht Teil des amtlichen Index). Stand 2026.
Worin unterscheidet sich der Baupreisindex vom Immobilienpreisindex?
Der Baupreisindex misst die Preise für Bauleistungen beim Neubau, also die Kosten von Roh- und Ausbauarbeiten. Der Immobilienpreisindex dagegen erfasst die Kauf- und Verkaufspreise bestehender Häuser und Wohnungen am Markt. Beide stammen von Destatis, beantworten aber verschiedene Fragen: Bauen versus Kaufen. Für die Baukosten eines Neubaus ist der Baupreisindex die passende Kennzahl. Stand 2026.
Kann ich aus dem Baupreisindex die künftige Preisentwicklung ablesen?
Nein. Der Index ist eine rückblickende Statistik und keine Prognose. Er zeigt, wie sich die Preise bis zum jeweils letzten Berichtsmonat entwickelt haben – zuletzt +4,1 % gegenüber dem Vorjahr (November 2024). Rückschlüsse auf künftige Quartale lässt er ausdrücklich nicht zu. Für Ihre Kalkulation zählt das konkrete Angebot. Stand 2026.
Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?
Sämtliche Indexwerte in der Tabelle stammen unverändert vom Statistischen Bundesamt (Destatis), Baupreisindex Wohngebäude (Neubau, konventionelle Bauart), abgerufen am 12.08.2026. Wir übernehmen ausschließlich amtlich veröffentlichte Quartalswerte und ergänzen die Reihe nach jeder neuen Meldung. Geschätzte oder interpolierte Werte enthält die Tabelle bewusst nicht. Stand 2026.

So geht es weiter

Vom allgemeinen Preistrend zum konkreten Vorhaben: Vertiefen Sie die Preisdaten, vergleichen Sie geprüfte Anbieter und holen Sie Ihre Angebote ein.

kostenlos & unverbindlich · DSGVO-konform

TÜV Rheinland ZERTIFIZIERT – geprüfte Qualifikation, ID 0000038136

Persönliche Qualifikation unseres Sachverständigen

Nachgewiesene Fachkompetenz

An Ihrer Seite: das Expertenteam von 1Massivhaus

Ihr TÜV-zertifizierter Fachmann rund um Massivhaus- und Hausbau-Preise

  • TÜV Rheinland geprüfte Qualifikation
  • Herstellerunabhängige Begleitung
  • Zertifizierter Sachverständiger
Experten kennenlernen